SLAM.2004

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Medieninformation .01

Slam 2004

Pressespiegel:

1. Stuttgarter Zeitung: Dichter suchen Nachwuchs - Lektionen im Poetry Slam

Bildmaterial

Auswahl vom letztjährigen SLAM2003

8. German International Poetry Slam
Termin: 29. Oktober bis 31 Oktober 2004
Ort: Stuttgart, Theaterhaus, Pragsattel, Siemensstraße 11
Schirmherr: Manfred Rommel
Gefördert durch die Bundeskulturstiftung, die Stadt Stuttgart, Klett Sprachen GmbH, Huober-Brezeln
In Zusammenarbeit mit der Akademie für gesprochenes Wort, Stuttgart


Einhundert Poetinnen und Dichter
aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
ringen an drei Tagen
um den Titel des Poetry Slam Champions

Die Termine
(Alle Veranstaltungen finden im Theaterhaus Stuttgart, Siemensstraße 11 statt)

Freitag, 29. Oktober,
17.00 Uhr: „U20“ Slam-Finale
19.30 Uhr: Slam2004-Vorrunden: Einzel I und Team I (Parallelveranstaltungen)
22 Uhr: Slam2004-Vorrunden Einzel II und Team II (Parallelveranstaltungen)


Samstag, 30 Oktober
15 Uhr bis 18 Uhr: Slam2004-Extraprogramme:
Buchpräsentation Megaherz v. Bastian Böttcher,
Poetry-Film-Clips von spokenword Berlin u. a.

19.30 Uhr: Vorrunden Einzel III und Einzel IV (Parallelveranstaltungen)
22.00 Uhr: Team-Slam-Finale


Sonntag, 31 Oktober
19.30 Uhr: Vorrunden Einzel V und Einzel VI (Parallelveranstaltungen)
22 Uhr bis 24 Uhr: Slam-Einzel-Finale
anschließend: Party mit DJ Crazy Cuts, F.a.M./N.Y.

Pressegespräch am Sonntag, 31. Oktober, 17 Uhr, Theaterhaus Stuttgart

Kontakt

Bildmaterial, Vermittlung von Gesprächspartnern, Fragen:
Angelika Brunke (Pressearbeit)
Mobil: 0178 – 238 2338
Büro: 0711 – 601 97 27
angelika.brunke@slam2004.de

Tanja Schulz (Vertretung)
Mobil: 0173 – 66 82 77 4

Bildmaterial stellen wir Ihnen gerne auf Anfrage zur Verfügung.

 

Medieninformation .02

Der 8. German International Poetry Slam (Slam 2004)

Was im antiken Griechenland zu jedem Wagenrennen dazugehörte und im Nürnberg des 16. Jahrhunderts als Meistersingertum aufblühte, verbindet Menschen heutzutage rund um den Erdball:
der „Wettstreit der Poeten“, inzwischen besser bekannt unter dem Schlagwort „Poetry Slam“.

Poetry Slams sind offene Bühnen für Poesie und Prosa. Professionelle Performance-Poeten wie Amateurschriftsteller nutzen Poetry Slams mittlerweile selbstverständlich als Podium, um im direkten Wettkampf mit den anderen Teilnehmern ihre Texte zu erproben. Die Bühne steht jedem Menschen frei, sich spontan per Losverfahren zu beteiligen. Aber auch das Publikum als Ganzes besitzt eine wichtige Funktion: es kürt nach zehn bis zwölf Kurzbeiträgen durch gemeinsame Abstimmung oder vertreten durch eine Jury den Poetenkönig bzw. die Dichterkönigin des Abends.

In vielen Städten, wie längst auch in Stuttgart, gehören Poetry Slams zum notwendigen kulturellen Inventar. Sie sind Treffpunkt, geistiges Forum und Seismograph aktueller Geschehnisse. Hier werden Tagesereignisse, Liebeskummer und Alltagsabsurditäten genauso zur Sprache gebracht wie philosophische oder kulturgeschichtliche Betrachtungen.

Gerade in Deutschland entwickelte sich eine textliche Formenvielfalt, die jeden Poetry Slam zu einem Fest der literarischen Ausdrucksfähigkeit machen. Wer Poetry Slams regelmäßig und an verschiedenen Orten besucht, wird feststellen: das gesprochene dichterische Wort lebt – allen Reden über den allgemeinen Sprachverfall zum Trotz.

Vom 29. bis 31 Oktober 2004 trifft im Theaterhaus Stuttgart die gesamte deutschsprachige Slamszene zum 8. German International Poetry Slam (Slam 2004) zusammen, um ihren Meister/ihre Meisterin zu küren. Wer Champion wird, entscheidet das Publikum. Dabei zählen besonders die Vorrunden, die dem Finale an Spannung in nichts nachstehen: denn nur wer sich hier unter zahlreichen Favoriten qualifiziert, bekommt eine Chance, im zentralen letzten Wettkampf um den Titel zu ringen. Neben den voraussichtlich 72 Solo-Dichtern treten auch rund 20 Teams aus dem ganzen deutschsprachigen Gebiet gegeneinander an..
Vorangestellt ist den Wettkämpfen am 29. Oktober das Finale des Jugend Poetry Slams „U20“, in dem Schülerinnen und Schüler Stuttgarts, der Region aber auch überregional einen Sieger untereinander ausmachen werden. Der U20-Poetry-Slam soll sich von Stuttgart aus in den kommenden Jahren zu einem eigenständigen Festival des gesprochenen Worts entwickeln.

 

Medieninformation .03

„Wieso geht es bei Jazz-Konzerten so lebendig zu, und warum starren die Menschen bei literarischen Lesungen so oft in die Ecken?“

So fragte sich 1986 der Baustellen-Vorarbeiter Marc Smith. Da er selbst Gedichte schrieb, nahm er sich vor, der steifen Atmosphäre klassischer Literaturlesungen ein unkonventionelles Veranstaltungsformat beizugesellen. Er lud seine Freunde zu einer eigenen Literatur-Reihe in einen Jazz-Club ein. Das hatte Folgen: Anstelle diskreten Hüstelns gab es plötzlich Zwischenrufe und Schlagabtausch von der Bühne in den Saal und zurück.
Als Smith die eigenen Texte ausgingen, holte er seine Freunde auf die Bühne. Schließlich kam einer auf die Idee, aus den Abenden einen Wettstreit um die Gunst des Publikums zu machen. Der Poetry Slam geboren.

Die Veranstaltungsform verbreitete sich schnell in den Vereinigten Staaten. Anfang der 90er Jahre schwappte die Wortewelle in die Alte Welt, nach England und Deutschland herüber. Inzwischen hat sie die Schweiz, Österreich, Frankreich, Italien, Kroatien und Bosnien erreicht. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis diese neue Lust auf gesprochene und ungezwungene Poesie in ganz Europa zelebriert wird.

Weiteres Material:
Zitate und Auszüge der bisherigen SlamkönigInnen

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